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Home arrow Artikel | Tutorials arrow Video allgemein und deren Technik arrow Kompressionsformate und ihre Anwendungen
Kompressionsformate und ihre Anwendungen Drucken
KompressionsformatAnwendungBitrateAnmerkung
M-JPEGProduktion15-50 Mbit/secnur I-Frames
ETSI (MPEG-2 ähnlich)Zuspielung34 Mbit/secfeste I, P Sequenz
MPEG-2 MP@MLAusstrahlung1....15 Mbit/secvariabel in I, B, P
DV 25Akquisition/
Zuspielung
25 Mbit/secnur I-Frames
MPEG-2, 4:2:2 P@MLAkquisition/
Zuspielung
15-25 Mbit/secvariabel in I, B, P
DV 50Produktion50 Mbit/secnur I-Frames
MPEG-2, 4:2:2 P@MLProduktion50 Mbit/secnur I-Frames

Die hier diskutierten Kompressionsverfahren basieren alle auf der „Discrete Cosine Transform“ (DCT) eines digitalen Videosignals sowie der anschließenden Quantisierung der DCT-Koeffizienten. Obwohl jedes Kompressionsverfahren für eine bestimmte Anwendung optimiert ist, wäre
es ein Fehler, für jede Anwendung das optimale (andere) Verfahren einzusetzen. Transcodierungen von einem Kompressionsformat in ein anderes, oder auch – bei manchen Kompressionsverfahren – Transcodierungen von einem Kompressionsfaktor in einen anderen, sind nicht ohne negativen
Einfluss auf die Bildqualität. Zudem wird zusätzliche Hardware benötigt und unerwünschte Signalverzögerungen summieren sich.

 

Vier Kompressionsformate (M-JPEG, MPEG-2 MP@ML, MPEG-2 422P@ML, DV-basierend) mit drei Leistungsmerkmalen (konstante Datenrate, konstante Bytezahl je Frame, variable Datenrate).

Die Anmerkung „n.z.d.“ (noch zu definieren) bedeutet, dass mögliche zukünftige,
ergänzende Standards dieses Leistungsmerkmal definieren könnten.

Vier Anwendungen (NLE-Schnittsysteme, Ausstrahlung, Switching, Videobandaufzeichnung) mit drei Leistungsmerkmalen von Kompressionsverfahren (konstante Datenrate, konstante Bytezahl je Frame, variable Datenrate).

Die Anmerkung „n.z.d“ bedeutet, dass ein Leistungsmerkmal für eine bestimmte Anwendung nicht ausreichend ist.

Anwendungen mit Kompressionsverfahren.

Die Anmerkung „n.z.d“ bedeutet, dass einige ergänzende Standards dieses Leistungsmerkmal bieten können, dies aber nicht generell gilt.

Motion-JPEG kann die Anforderungen von Bandaufzeichnung und Switching nicht erfüllen, ist aber ideal für NLESchnittsysteme geeignet.

MPEG-2 MP@ML kann aufgrund des zeitlichen Charakters seiner Kompression die Anforderungen von NLE-Schnittsystemen oder Videoband nicht erfüllen, ist aber das ideale Format zur Ausstrahlung von TV-Programmen.

MPEG-2 422P@ML kann für NLE-Schnittsysteme eingesetzt werden, benötigt aber für Switching und Aufzeichnung auf Videoband zusätzliche, ergänzende Standards.

DV-Kompression kann alle Anwendungen in Produktion und Nachbearbeitung abdecken, ohne dass ergänzende Standards benötigt würden. Es ist jedoch weniger effektiv als MPEG-2 für Zwecke der Ausstrahlung oder externer Zuspielung.

Von Panasonic zur Verfügung gestellter Artikelauszug

 
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