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Xpress Pro mit Mojo Drucken
Bei Avid gibt es jetzt auch die Möglichkeit wahlweise die analoge Komponenten Mojo - oder eine SDI Mojo zu verweenden. Bei der Verwendung einer Mediacomposer Schnittsoftware sind ALLE gängigen Formate zusätzlich erlaubt und auch die Möglichkeit bis zu 8Kanäle Audio Ein- und Auszuspielen.



Mojo vereint eine Beschleunigerbox und einen Konverter in einem Gerät und verfügt über Composite- und S-Video-Ein-/Ausgänge sowie den normalen Firewire-Ein-/Ausgang. Durch spezielle Peitschenkabel, die parallel am FBAS- und S-Video-Eingang bzw. -Ausgang angeschlossen werden, lassen sich auch Komponentensignale übertragen. Die Box kann über einen Genlock-Eingang synchronisiert werden und lässt sich dadurch einfach in eine Studioumgebung integrieren.

Mojo wandelt das digitale Signal des Rechners in ein analoges Videosignal um und gibt es ohne Verzögerung an einem externen Monitor ohne Zeitversatz wieder. Der früher übliche Weg der Signalwandlung über einen Camcorder entfällt. Alle aufzuzeichnenden analogen Signale können unkomprimiert 1:1 eingelesen und nach dem Schnitt auch wieder ausgespielt werden. (Ein externer Konverter wandelt dagegen die analogen Signale mit etwas Qualitätsverlust in reine DV-Signale um.)

Natürlich lassen sich über Mojo auch nur DV-Signale (DV, DVCAM und DVCPRO) wie gewohnt aufzeichnen und ausspielen. Um Speicherplatz zu sparen, gibt es eine eigene 15:1-Offline- Auflösung. Nach dem Offline-Schnitt braucht die Sequenz dann nur noch in der hohen Qualität nachgebatcht werden. Beim Batchen werden die benötigten Einstellungen automatisch auf den Bändern gesucht und mit maximaler Qualität erneut aufgezeichnet.

Die einzelnen Signale benötigen etwa folgenden Speicherplatz:

  • 4 Min. DVCAM- und DVCPRO entsprechen etwa 1 GB.
  • Bei 1:1-Material passen etwas weniger als 1 Min. auf 1 GB.
  • In 15:1-Auflösung können ca. 24 min. auf 1 GB gespeichert werden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Mojobox ist, dass fast alle in Xpress Pro enthaltenen Effekte in Echtzeit und ohne Rendern am externen Videomonitor dargestellt werden können und sich auch sofort und ohne Rendern ausspielen lassen. Mojo kodiert und dekodiert die Signale und Effekte in Echtzeit. Bei DV-Material werden bis zu acht mit Effekten belegte Videoströme gleichzeitig ausgegeben, bei YUV-Signalen kann ein Videostrom ohne Rendern ausgegeben werden. Willst Du jedoch acht Videoebenen ohne zu Rendern gleichzeitig ausspielen, dann sollten die Effekte nicht zu aufwendig animiert sein, sonst kann, je nach Hardwareperformance, das System an seine Grenzen stoßen. In solchen Fällen sollte ein komplizierter Effekt besser vorab gerechnet werden.

Die Darstellung des Videobildes am externen Monitor und am Desktop ist synchron. Beim sonst üblichen Weg, die DV-Signale über einen Camcorder zu wandeln, tritt dagegen immer ein Zeitversatz zwischen Bild und Ton auf. Um die Videosignale zu übertragen, werden Bandmaschine oder Kamera per Firewire, FBAS, Y/C oder YUV mit der Mojobox verkabelt und die Box selbst über ein Firewirekabel mit dem Rechner verbunden. Auch wenn der Rechner über eine zweite IEEE 1394-Buchse verfügt, musst Du eine DVMaschine immer direkt an der Box anschließen und nicht am separaten Firewireeingang.

Von Mediabook Verlag zur Verfügung gestellter Artikelauszug des Buches Avid Xpress Pro und Xpress DV 4

 
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