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HD - Die neue Dimension des Film(en)s Drucken
Mit der Ernennung von 1080/24p zum Herzstück des nun international normierten HDTV-Standards, wurde Ende der 90er Jahre von der SMPTE1 ein digitaler High Definition-Sendestandard verabschiedet, der mit 1920 × 1080 Bildpunkten verschiedene interlaced sowie progressive Modi umfasst.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Video wird nie sein wie Film, egal wie viele verschiedene 2/3 Zoll FIT-, IT- oder FT-CCD-Chips für den Markt entwickelt bzw. Bildzeilen für die Aufzeichnung zur Verfügung gestellt werden. Allein bei den Aspekten wie beispielsweise Kontrastumfang, Schärfentiefe, Lichtempfindlichkeit oder Shutteraufnahmeprinzip, Bildfeldgröße und der Fähigkeit zu unterschiedlichen Aufnahmegeschwindigkeiten wird klar, wie hoch differenziert die Fähigkeiten von Filmkameras und deren Materialien sind. Doch die Evolution ruht nicht. Seit Mitte der 80er Jahre arbeiten Hersteller wie Sony oder Thomson/Philips, fieberhaft an der Herstellung geeigneter, hochauflösender Aufnahmegeräte.

Die Firmen Sony und Panasonic haben Camcorder entwickelt, deren cinematografische Fähigkeiten zweifelsohne in Konkurrenz zu den herkömmlichen Filmmaterialen treten. Dasselbe gilt für die neue VIPER HD-Filmstreamkamera von Thomson mit ihren 9,2 Mio. nutzbaren Pixeln auf drei FT-CCDs. Viele amerikanische TV-Serien, die bis vor kurzem noch auf 35 mm drehten, sind Pressemeldungen zufolge aus Kostengründen auf High Definition umgestiegen. Ebenso werden 16 mm-Sitcoms ihrem Filmformat untreu und laufen mit fliegenden Fahnen zu 24p HD über.
In Amerika gehört HDTV schon zum Fernsehalltag.

Ganze Fernsehkanäle spezialisieren sich auf HD-Produktionen aller Sparten– Sportübertragungen und Dokumentarfilme in 3D-HD8 inbegriffen. In Europa findet das Format langsam offene Türen, insbesondere bei Kinoproduktionen.

 

HDTV-Signalstandards und ihre Frameraten

Progressiv
p
Progressiv
segmentiert
psF
Interlaced
i
Bildzeilen
aktiv (inaktiv)
Bild-
Format
SMPTE
Scanformat
Standard
SMPTE
Interface
Standard
1080/24p
1080/24psF
--
1920x1080
(1125)
16:9
4:3
1:1,78
274M
292M
1080/23,98p
1080/23,98psF
--
1080/25p
1080/25psF
1080/50i
1080/30p
1080/29,97p
1080/30psF
1080/29,97psF
1080/60i
1080/59,94i
--
--
1035/60i
1920 x 1035
(1125)
16:9
260M
292M
--
--
1035/59,94i
720/24p
--
--
1280 x 720
(750)
16:9
296M
292M
720/23,98p
--
--
720/25p
--
--
720/30p
--
--
720/29,97p
--
--
720/50p
--
--
720/60p
--
--
720/59,94p
--
--

Aufzeichnungsmodi p, psF und i

Jeder Hersteller von HD-Equipment hat sich in Punkto Bildaufzeichnung auf eine für die Aufnahmeanforderungen der Camcorder
oder Kameras geeignete CCD-Chip-Technologie entschieden.

Die Erzeugung von Vollbild- bzw. Halbbildsignalen lässt die Wahl zwischen drei Aufnahmemöglichkeiten.

Vollbilder werden im progressiven Modus (p) oder zeitgleich auf zwei Halbbilder verteilt, als progressiv segmentiertes Frame (psF) gespeichert. Die Halbbildinformation des interlaced Modus werden zeitlich versetzt auf zwei Fields (i.e. Halbbilder) registriert. Ob ein Vollbild in p oder psF aufgezeichnet wurde, hat praktisch keinen sichtbaren Einfluss auf die Qualität. Selbst im Schnitt können beispielsweise beim Einzelbildscrollen die Halbbilder des psF-Materials nicht voneinander getrennt angesteuert werden. Ihre Darstellung entspricht der eines Vollbildes.

Welches Aufnahmeformat gewählt wird, hängt von den Möglichkeiten in der Postproduktion sowie von dem Zielmedium für die Ausstrahlung ab. Soweit die Produktion nur für das europäische PAL-Format geplant ist, kann bedenkenlos auf 50i gedreht werden. Steht eine spätere Kinoauswertung im Vordergrund, dann ist es besser, auf 1080/24p oder psF zu drehen.


Schematische Darstellung der Bildzeilen-Auslese-Modi psF, p und i

Von Mediabook Verlag zur Verfügung gestellter Artikelauszug des Buches 1080/24p

 
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