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Analoge Bandformate im Überblick Drucken
Geschrieben von mediaprofis   
13. August 2004

Hier bieten wir Ihnen eine Übersicht analoger Bandformate, mit einer ungefähren Rangreihenfolge.

Bis vor einigen Jahren gab es nur analoge Systeme und als dann digitale Bandformate verfügbar waren, waren diese nur für sehr große Studios leistbar.
Jetzt sieht die Sache ein bisschen anders aus, denn schon die kostengünstigen DV-Systeme kommen hinsichtlich der Qualität beinahe an Beta SP Systeme heran.

Wir denken aber trotzdem, dass dieser Artikel interessant sein könnte, obwohl Sie solche Systeme höchstwahrscheinlich nicht mehr kaufen werden.

VHS
steht für Video-Home-System
VHS Systeme arbeiten auf analogem Weg und haben die schlechteste Videoqualität aller vorgestellten Systeme.
Die Übertragung erfolgt dabei über ein Composite-Signal, das alle Videoinformationen über ein Kabel überträgt.
Die häufigste Anschlussform dabei ist Scart (Ton und Bild) und bei manchen VHS-Geräten ist zusätzlich noch Cinchstecker für Audio bzw. Video zu finden.
Für Heimanwendungen von JVC entwickelt, ermöglichte VHS den End-Konsumenten erstmals, Sendungen im TV aufzuzeichnen.

VHS-C
Das C steht hier für „Compact“, ist eigentlich VHS, aber in einer kleinen Kassette. Dieses Format wurde für Camcorder entwickelt, denn für diese waren normale VHS Kassetten zu groß.
Mit einem Adapter können VHS-C Kassetten in VHS Geräten abgespielt werden.

Video 8
1985 wollte Sony auch im Camcorder-Markt mitmischen und stellte sein Video8-System vor, dass endlich kleine Kameras ermöglichte.
Die Video-Aufzeichnung erfolgt wie bei VHS auch hier im „Color-Under“ Verfahren.

Betamax
Hier zeigte sich erstmals, dass nicht immer das beste System sich auch durchsetzen kann.
Sony trat mit dem Betamax-Systm gegen VHS an, den Consumer-Markt zu erobern. Trotz überlegener Technik wurde jedoch aus diesem Unterfangen nichts - wie wir nachträglich wissen.
Das schöne ist aber, dass sich aus diesem Format alle weiteren Beta-Formate entwickelt haben.

Hi8
Hi8 ist der Nachfolger des Video8-Format und eroberte durch hohe Auflösung und HiFi-Ton den Markt der Videocamcorder.

S-VHS
Steht für Super (bzw. separate) Video Home System
Da VHS qualitätsmäßig nicht unbedingt überzeugte, wurde SVHS entwickelt, um den Consumer-Markt ein besseres Format bieten zu können und in den semiprofessionellen Markt einzudringen. Dabei wurde es abwärtskompatibel entwickelt, um auch VHS noch abspielen zu können.
Mit S-VHS war es möglich, eine Sendung aufzuzeichnen und auch ein tatsächlich ähnliches Bild wieder abzuspielen.
Wie bei VHS erfolgt die Aufzeichnung analog, wobei hier Farbe und Helligkeit getrennt aufgezeichnet werden (siehe Y/C).
Dies ermöglicht eine bessere Qualität des Chromawertes und ein so genanntes \"Ausbluten\" von roten Kanten wird vermindert.
Trotz der überzeugenden Bildqualität (zumindest im Vergleich zu VHS) konnte sich dieses System nie richtig durchsetzten - und dank DVD+RW & Co wird es das auch nicht mehr.

Neu ist, dass manche VHS Systeme jetzt S-VHS-Kassetten in VHS Qualität abspielen können.

U-matic
1978 von der Firma Sony als Profikassettensystem vorgestellt, eroberte es rasch die Postproduktionshäuser.
Dabei setzt U-matic auf ein analoges Composite-Signal.
Bis jetzt haben sich dabei verschiedene Versionen angesammelt, und zwar als Lowband- und Highband Variante.
Dieses System sieht man zwar noch in einigen Studios, dürfte jedoch nur mehr selten eingeschaltet werden. Wenn Sie mit einer Lowband Maschine in ein digitales System gehen wollen, sollten Sie eine „Time-Base-Corrector“ (TBC) dafür verwenden (oder über eine Profi-Bandmaschine schleifen).

M-II
Wurde von Panasonic entwickelt und findet sich noch immer in vielen Studios (speziell in Österreich durch den ORF).
Das Videosignal wird dabei in Helligkeit- und Farb-Information getrennt (Y/C) und ist signalkompatibel mit Betacam.

Betacam SP
Sony ist sicher stolz auf das 1986 vorgestellte System, dass als das erfolgreichste analoge System in professionellen Studios in die Gesichte eingehen dürfte.
Trotz seines hohen Alters wird dieses Format noch sehr häufig in Studios eingesetzt. Speziell die tragbaren Kameras und Fieldpacks sind noch häufig anzutreffen.
Die Qualität ist, wenn auch nicht wesentlich, höher als DV25 Material.

 
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