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Videosoftware und Equipment Überblick Drucken

Videoschnitt auf dem Computer ist schon seit einiger Zeit nicht mehr nur den Profis vorbehalten. In den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich vieles getan.
Durch die immer schneller werdenden Computer ist es möglich geworden, auf jedem Standard-Rechner Videos zu schneiden und zu bearbeiten. Dieses war vor einigen Jahren noch undenkbar. Dies ist mit Sicherheit dem DV-Standard zu verdanken, der durch den ständigen Preisverfall der Kameras und Firewire-(Schnittstellen-)Karten bei guter Qualität professionelle Videobearbeitung ermöglicht.

Doch ganz so einfach, wie es klingt, ist es nun auch wieder nicht:

  • Das DV-Format mag zwar gut sein, kommt aber durch seine Videokompression von 5:1 an professionelle Video-Formate wie Digibeta (2:1) nicht heran.
  • Videoschnitt-Software wird zwar immer benutzerfreundlicher, aber ganz schnell und einfach zu erlernen ist sie nicht.
  • Auch wenn man die Software versteht und beherrscht, heißt das noch lange nicht, dass man dann Videos schneiden kann. Nicht jeder, der mit Word umgehen kann, ist auch schon ein Schriftsteller.
    Um im professionellen Video-Bereich erfolgreich zu sein, muss man sehr viel über die verschiedenen Bereiche der Filmindustrie wissen und die verschiedenen Werkzeuge richtig einsetzen.
  • Videoschnitt-Software muss teilweise immer noch sehr genau auf die Hardware abgestimmt werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen bzw. überhaupt arbeiten zu können.

Das wird benötigt:

  • eine gute Videoschnitt-Software
    Hier gibt es viele Programme, doch nur sehr wenige wirklich gute. Darum sollten Sie sehr genau überlegen, welche Projekte Sie realisieren wollen - und dann, wie viel Geld Sie dafür ausgeben möchten/können.
  • Videoschnittkarte
    Dafür wird derzeit im semiprofessionellen Bereich meist eine Firewire-Karte verwendet, die mit allen DV-Formaten klarkommt. Wer überlegt, sich einen Macintoshrechner zu zu legen, braucht sich um Firewire keine Gedanken machen, denn der ist bei Apple schon seit einiger Zeit standardmäßig mit dabei.
    Möchten Sie aber ein anderes Format als DV ebenso digitalisieren und bearbeiten, müssen Sie überlegen, ob Sie einen DV-Wandler möchten, oder eine Karte, die über die verschiedenen Eingänge verfügt, kaufen wollen.
    Wenn Sie ein professionelles Studio betreiben, werden Sie auch ein professionelles System benötigen, dass meist ohnehin viele verschiedene Eingangsformate beherrscht.
  • einen schnellen Computer
    Obwohl fast jeder Computer ab 600 Mhz grundsätzlich geeignet ist, kommt erst ab etwa 1,8 GHz so richtig Freude auf: Wenn Sie keine Echtzeit-Videohardware benutzen, wird alles über den Prozessor gerechnet. Je schneller dabei der Prozessor, desto flotter sind auch die Rendervorgänge bei Übergängen und Effekten.
    Beim Hauptspeicher gilt ebenso \"je mehr desto besser\" – denn Videoanwendungen sind sehr hungrig. Unter 256 MB werden Sie bei komplexen Szenen wahrscheinlich Probleme bekommen.
    Unser Tipp: 512 MB schnellen Speichers sind noch erschwinglich und führen zu deutlich weniger Problemen.
  • Grafikkarte
    Es werden zwar nicht sehr hohe Anforderungen an die Grafikkarte gestellt, doch kann es vorkommen, dass einige Videoprodukte nur mit gewissen Grafikarten richtig funktionieren.
    Ebenso sollte man überlegen, eine Dual-Grafikkarte zu verwenden, da beim Videoschnitt der Platz auf einem Monitor schnell zu klein werden kann. Bei Notebooks sollte man darauf achten, dass der Grafikkartenspeicher nicht vom Hauptspeicher kommt (shared VGA).
  • Monitore
    Ob Sie einen Röhrenmonitor (CRT) oder LCD-Bildschirm verwenden ist eher Geschmackssache. Bei der Auflösung sollten Sie aber darauf achten, mind. 1024x768 Pixel zu wählen.
  • große Festplatten
    Obwohl in der letzten Zeit die Festplatten immer schneller und größer wurden (und dies ermöglichte überhaupt erst Videoschnitt am PC), sollten Sie beim Kauf immer besonders darauf achten, dass Sie schnelle und sehr große Festplatten für den Videoschnitt nehmen, da dieser Unmengen an Kapazität verschlingt.
    Bei DV ca. 1GB/5min, bei unkomprimiertem Video ca. 1GB/min, bei HDTV bis zu ca. 1GB/7sec.
    Verwenden Sie nur im Notfall eine externe Firewire-Platte für Ihr DV-Schnittsystem, denn über das Firewire-Kabel wird ebenso das Video noch übertragen und das bedeutet, dass sehr große Datenströme gleichzeitig bewältigt werden müssen, was zu Verzögerungen führt/führen kann (oder Sie verwenden eine zweite Firewire-Karte nur für Ihre Festplatte).
  • einen externen Videomonitor (Referenzmonitor)
    Wenn Sie Ihr Video farb-korrigieren wollen oder Ihr Material einem Fernsehsender schicken möchten, werden Sie einen genormten Videomonitor (= hochwertiger Fernseher) benötigen. Denn die Vorschau auf dem Computermonitor kann eben nur als solche benutzt werden. Diese Referenzmonitore sind in Klassen unterteilt und starten ab 1.000 €.
  • Lautsprecherboxen
    Ein gutes Paar Lautsprecher werden Sie auf jeden Fall benötigen. Beim semiprofessionellen Einsatz können hier bessere aktive Multimedia-Lautsprecherboxen verwendet werden. Bei professionellen Studios sollten es schon kleine Studio-Referenz-Lautsprecher sein.
  • weiteres Zubehör
    Bei professionellen Farbkorrekturen benötigen Sie einen Vektorscope = spezieller Oszilloskop;
    Bei verstärkter Audiobearbeitung ist es sinnvoll, einen Audiomischer (u.U. digital, midi-tauglich) und ein Audio-Messgerät (RTW) zum Schnittplatz zu stellen.

Derzeit sind billige Komplett-PC’s für den Videoschnitt untauglich, denn Videoschnitt verlangt immer noch ein perfekt zusammenarbeitendes System. Wenn Sie einen guten PC für Videoschnitt einsetzen wollen, müssen Sie auf die einzelnen Komponenten und insbesondere deren Stabilität achten - und nicht auf die Höchstgeschwindigkeit.
Bei professionellen Systemen wird Ihnen dabei die Wahl meist vom Hersteller abgenommen, der Ihnen ein genau definiertes Gerät vorschlägt.

Wo wir gerade von professionell sprechen,
bei Standard-Computern taucht keine SCSI-Schnittstelle mehr auf. Wer aber professionell arbeiten will, benötigt die besten Komponenten und da kann eine IDE-Schnittstelle nicht mithalten. Die SCSI-Schnittstelle und die Festplatten kosten zwar um einiges mehr (insgesamt ca. 600 €), dafür erhält man aber auch ein schnelleres und stabileres System.

Tipp:
Sparen Sie nicht bei den Computermöbeln, der Beleuchtung und den Computerbildschirmen. Sie werden in diesem Raum sehr viel Zeit verbringen.

 
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