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NTSC Drop Frames vs Non-Drop Frames Drucken

Es gibt verschiedene Fernsehnormen auf dieser Welt, im wesentlichen: Europa, Afrika, Australien benutzen PAL. Amerika und Japan benutzen NTSC. Das ist zwar unpraktisch, aber noch relativ übersichtlich. In Zukunft wird es jedoch, wie es derzeit aussieht, etwas unübersichtlicher, nämlich durch die Verwendung unzähliger HDTV Standards.

Historie
Die USA waren die ersten, die Schwarz-Weiß-Fernsehbilder übertrugen. Durch die Stromversorgung von 120V/60HZ (Europa 230/50Hz) entschieden sich die Techniker bei NTSC für 30 Bilder (Frames) pro Sekunde (60 Halbbilder/sek., um ein Flimmern zu vermeiden) bei 720x486 Pixel (non-square). Als dann aber die ersten Farbgeräte entwickelt wurden, musste eine neue Norm eingeführt werden, um mit alten Schwarz-Weiß-Fernsehgeräten kompatibel zu bleiben. Die Entscheidung fiel auf 29,97 Frames/sec.

Europa konnte auf den Erfahrungen aus den US aufbauen eine neue, bessere Norm entwickeln, die PAL heissen sollte. Durch unser Stromnetz (s.o.) wurden 25Bilder/sek. (50 Halbilder/sek.) gewählt und dies bei 720x576 Pixel. Damit verfügte Europa mit PAL zwar später, aber eine daher auch deutlich verbesserte Fernsehnorm und NTSC wird scherzhaft „never the same color“ genannt.
Dies sollte sich bald wieder umkehren, denn Amerika und Japan steigen langsam aber sicher auf das HDTV Format um, dass eine 4x so hohe Auflösung wie bisher bietet.

Frankreich und ein paar Oststaaten verwenden übrigens noch eine kleine Abänderung der PAL-Norm.
Frankreich setzt z.B. auf die SECAM Norm, die eigentlich PAL ist, aber eine leicht veränderte Übertragung benutzt (Austastlücke). Dies wurde ursprünglich gemacht, um Fernsehgeräteimporte aus anderen Länder zu unterbinden. Dies erwies sich jedoch als Trugschluss, da alle Fersehersteller kurz danach auch Secam bei all Ihren Produkten unterstützten.


Drop-Frame vs. Non-Drop-Frame

Drop-Frames sind nur bei der NTSC wichtig, denn PAL kennt ohnehin nur 25 Bilder.

Durch die schöne Anzahl von 29,97 Bildern pro Sekunde muss bei NTSC-Produktionen ein bisschen getrickst werden, um auf Schnittsystemen arbeiten zu können.
Aufgenommen und bearbeitet wird alles mit 30 Bildern/sek. Erst beim Ausspielen auf Band und Betrachten auf einem Videomonitor wird ca. jedes 900ste Bild weggelassen. Dies wird als Drop-Frame-Modus bezeichnet, da hier Frames "fallengelassen" werden müssen.

Beim Non-Drop-Frame Modus kommt das Material schon mit 29,97 Bildern und es muss daher nichts mehr \"gedropt\" werden.

Diese zwei Arten des Timcodes kann man in den Settings sehr vieler NLE-Systeme einstellen. Man kann übrigens bei der Bandmaschine sehen, ob es sich um 30 oder 29,97 Bilder handelt. In dem einen Fall werden Doppelpunkte und im anderen Punkte zur Timecodeanzeige verwendet (z.B. 10:01:25:23).

 
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