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Projektdaten und Mediafiles zwischen 6.5.x und 7.0 austauschen Drucken

Vorab: vor der Installation einer neuen Composer oder Xpress Software sollten Sie alte Projekte abschließen.
Die Konvertierung von MediaFiles oder Projektdaten insbesondere von 7.0 nach 6.5.x sollte nicht die Regel, sondern die Ausnahme sein.


Transfer von 6.5.x nach 7.0

Sie können Projektdaten aus einer 6.5.x Version ohne jegliche Konvertierungsschritte in 7.0 übernehmen. Beachten Sie aber, dass ein Projekt, das einmal in 7.0 geöffnet wurde, von einer 6.5.x Version nicht mehr gelesen werden kann (Fehlermeldung: „Exception: DOMAIN_COPY_OUT_FAILED; Exception: ADOBJDOC_VERSION_MISMATCH, Version“).

Durch den Wechsel vom Media File Management (MFM, 6.x MediaFiles) bei 6.5.x hin zum Media Stream Management (MSM, OMFI MediaFiles) bei 7.0 können Sie 6.x MediaFiles nicht direkt in 7.0 übernehmen. Neben der Möglichkeit, Clips oder Sequenzen in 7.0 zu batchen, können Sie alternativ die MediaFiles mit dem Conversion Tool umwandeln. Diese Konvertierung erhält die originalen MediaFiles und arbeitet ohne Qualitätsverlust.
Wenn Sie nur die Daten eines bestimmten Projekts umwandeln wollen, sollten Sie vorher ihre MediaFiles auf eine Festplatte konsolidieren.


Das Conversion Tool

Das Conversion Tool finden Sie im Utilities Ordner auf ihrer internen Festplatte. Zur Konvertierung von 6.x MediaFiles in OMFI MediaFiles öffnen Sie das Programm und wählen im nachfolgenden Fenster als Source Format „MFM Media“ und als Destination Format „MSM Media“. Zusätzlich können Sie entscheiden, ob Sie im AIFC oder SD2 Audio Format arbeiten wollen.

Avid Media Conversion Tool

Bevor Sie die Konvertierung starten, müssen Sie noch Quell- und Ziel-Ordner festlegen. Dazu klicken Sie auf das Feld „Find“ rechts von „Source Folder“ und markieren im nachfolgenden Auswahlmenü einen 6.x MediaFile Ordner. Das Conversion Tool wandelt alle MediaFiles aus dem selektierten Ordner.

Die Auswahl des „Destination Folder“ erfolgt auf ähnliche Weise. Wir empfehlen Ihnen möglichst ein Zielvolumen auszusuchen, auf dem noch kein OMFI MediaFiles Ordner liegt. Er wird dann bei der Konvertierung automatisch angelegt.
Haben Sie alle Parameter für die Umwandlung festgelegt, ist der Convert Button aktiv. Drücken Sie diesen, wird die Konvertierung gestartet.
Das Conversion Tool kann nur Video und Audio Masterclips, sowie Pict und Audio Importe verarbeiten, nicht aber gerechnete Effekte. Aufschluss darüber, welche Files umgewandelt wurden, gibt ein LogFile mit dem Namen „CVTool<Datum><Uhrzeit>.log“, das bei jeder Konvertierung angelegt wird und im Log File Ordner zu finden ist.

Konvertieren Sie nie mehr als 2GB auf einmal. Ist ihr 6.x MediaFile Ordner größer als 2 GB, dann verstecken Sie einfach einige MediaFiles. Legen Sie auf derselben Partition, auf der sich Ihr 6.x Media Files Ordner befindet, einen neuen Ordner an und verschieben Sie einige MediaFiles dorthin. Falls Sie größere Datenmengen konvertieren wollen, sollte Sie die Speicherzuteilung für das Conversion Tool erhöhen.
Öffnen Sie nun Ihr 6.5.x Projekt mit 7.0, so sind die MediaFiles offline. Relinken Sie zunächst Ihre Masterclips und anschließend die Sequenz. Eventuell lassen sich Picts nicht zur Sequenz relinken. Die Files sind aber über das Media Tool verfügbar.

Anmerkung: das Conversion Tool bietet auch die Möglichkeit, MediaFiles von 7.0 nach 6.x Media Files zu wandeln. Diese Funktionalität ist jedoch nur für den Datentransfer zum AudioVision gedacht. Files, die auf diesem Weg nach 6.x konvertiert wurden, werden vom MediaComposer oder MCXpress nicht erkannt!


Transfer von 7.0 nach 6.5.x

Der Transfer von Sequenzen aus 7.0 zurück nach 6.5.x funktioniert über einen OMF Export und ist daher bestimmten Einschränkungen unterworfen.
Sequenzen (25 fps/PAL), die nur aus harten Schnitten bestehen, können Sie dabei problemlos verwenden. Ebenso werden die meisten Video und Audio Effekte unterstützt. Kennt das Exportformat einen Effekt nicht, setzt es an diese Stelle ein leeres Effekt-Icon - u.a. geschieht dies bei dem Matrix Wipe „Speckle“, dem Shape Wipe „Ellipse“ sowie den 7.0 Xpress 3D Effekten „3D Bumps“ und „3D Page Fold“. Für Titel gelten folgende Einschränkungen: es dürfen keine DSK-Titel und keine Roll- oder Crawl-Titel sein.

Bitte beachten Sie, daß durch den OMF Export Keyframes und andere Effektparameter verloren gehen können.

Möchten Sie eine Sequenz exportieren, so markieren Sie die Sequenz in der Bin und wählen aus dem File Menü die Export Funktion. Im Export Fenster kreuzen Sie für eine Sequenz mit Video- und Audio-Spuren „OMFI Interchange“ mit den Optionen „TIFF Video“, „Video und Audio“ an. Dies entspricht einem „Composition only“ OMF.


Export File TypeWollen Sie zusätzlich zu der Composition aus 7.0 die MediaFiles exportieren, müssen Sie im Export Fenster das „with Media“ Feld markieren. Bitte beachten Sie, dass AVR70 oder AVR75 MediaFiles, die mit 7.0 erstellt worden sind, auch nach dem OMF Export „with Media“ nicht mit 6.5.x kompatibel sind.
Machen Sie von AVR70 oder 75 Sequenzen einen „Composition only“ Export und batchen Sie die MediaFiles in 6.5.x.

Bei einem Export „with Media“ sollten außerdem die üblichen OMF-Regeln eingehalten werden: alle Files sollten online sein, große oder komplexe Sequenzen sollten in kleinere Stücke unterteilt werden und die Speicherzuteilung für den Media Composer sollte beim Exportsystem dem des Importsystems angepasst sein.

Es kann sein, dass Sie nach dem Öffnen des „Compostion only“ OMFs in 6.5.x weiße Frames erhalten, anstatt wie zu erwarten „Media Offline“ - Clips oder Sequenzen lassen sich aber dennoch redigitalisieren.

Anders ist dies bei 24 Bilder Projekten. Hier wird durch den OMF Import die CFPS-Rate verändert (auf 25 statt 24), die Masterclips, die durch den OMF Import entstehen, lassen sich nicht direkt batchen, wohl aber die Sequenz.


Benötigen Sie die Originalmasterclips, so können Sie dieses Problem umgehen, indem Sie zusätzlich zum OMF Export aus 7.0 ihre Masterclips als ALE/Shot Log exportieren. Löschen Sie in 6.5.x die Masterclips, die durch den OMF Import entstanden sind. Importieren Sie anschließend das ALE File. Nun lassen sich die Masterclips batchen und zur Sequenz relinken.

Entscheiden Sie vor Beginn eines Projektes, besonders bei Zusammenarbeit mit anderen Firmen, mit welcher MediaComposer Version gearbeitet werden soll. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, verschiedene Software-Versionen auf einem Rechner zu betreiben. Wenn Sie hierzu genauere Informationen wünschen, kontaktieren Sie Ihren Avid-Händler oder Customer Support.


Bettina Kienast

Von Avid.de zur Verfügung gestellter DIVA Auszug

 
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