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Bootprobleme am Mac lösen (7.x-9.x) Drucken

Tritt beim Einschalten des Rechners ein Problem auf - auch wenn nur eine kleine Störung vorliegt - so können Sie mit Ihrem Mac jetzt nicht arbeiten. Wie Sie dem Mac nun wieder auf die Sprünge helfen, steht auf dieser Seite.


Das untenstehende Diagramm zeigt den Beginn des Bootvorganges.

Zuerst wird die Hardware geprüft und initialisiert, das heißt die entsprechenden Treiber werden gestartet und das Betriebssystem wird geladen.
Die Version des Betriebssystems muss zur vorhandenen Hardware passen. Sie dürfen also nicht einfach den Systemordner eines PCI-9600er-Rechners auf die interne Festplatte einer NuBus-Quadra950 kopieren.

Beachten Sie, dass der Rechner immer dann optimal läuft, wenn bei der Betriebssystem-Installation unter manuelle Installation die Option „System für diesen Macintosh“ ausgewählt wurde.
Sobald der Mac lächelt, beginnt das Einlesen des Betriebssystems von der internen oder externen Festplatte.
 
Nach dem Lesen des Systems und der unsichtbaren Systemressourcen folgen der Startbildschirm, MacsBug, es wird der ADB-Bus aktiviert (die Maus läßt sich bewegen), die NuBus/PCI-Bus-Treiber und die System-Erweiterungen werden geladen, dann werden die Kontrollfelder in alphabetischer Reihenfolge geladen.
Nun folgen System-Erweiterungen und Kontrollfelder, die lose im Systemordner liegen, Zeichensätze, Klänge, lose im Systemordner liegende Dateien, sowie Voreinstellungsdateien.

Jetzt wird der Finder gestartet, die Schreibtischdatei, die Menüleiste und der Papierkorb werden aufgebaut.

Zuletzt werden die Startobjekte gestartet, die Festplatten werden auf dem Schreibtisch sichtbar.
Damit ist der Bootvorgang abgeschlossen. Der Rechner ist jetzt betriebsbereit.


Schwarzer / Weißer Bildschirm

Zuerst muss eingegrenzt werden, ob der Rechner ohne Systemerweiterungen booten kann. In jedem Fall versucht man deshalb im nächsten Schritt mit gehaltener Shift-Taste zu booten, um auszuschließen, dass Systemerweiterungen den Bootkonflikt verursachen.


Verkabelung

Reagiert der Rechner nicht auf die Einschalttaste auf der Tastatur, so prüft man, ob er sich mit dem Ein-Ausschaltknopf am Rechner selbst starten lässt. Ist dies nicht der Fall, so steht das Netzteil im Verdacht, startet der MAC dann einwandfrei, so prüft man das Tastaturkabel und die Tastatur. Schaltet der Rechner ein, es kommt aber kein Bild (schwarzerBildschirm), so prüft man zuerst, ob sich an den Anschlüssen der Monitorkabel etwas verändert hat. Prüfen Sie, ob der Monitor funktionsfähig ist, etwa indem Sie den Monitor probeweise an einen anderen Rechner anschließen. Falls die Monitorauflösung auf ein höheres Pixelraster eingestellt wurde, kann es vorkommen, daß der Monitor flimmert oder einen schwarzen Bildschirm zeigt.

Schalten Sie im nächsten Schritt die Festplatten ab, lassen Sie jedoch zunächst die Verkabelung unverändert.
Bootet der Rechner einwandfrei, nachdem die Festplatten abgeschaltet wurden, so prüfen Sie die Festplatten mit dem AvidDrive Utility.

Parameter-RAM Reset (PRAM-Zap)

Der PR-Reset stellt NuBus-Rechner auf die Monitorauflösung 640 x 480 Pixel zurück, PCI-Rechner jedoch nicht! Schalten Sie den Rechner vom Netz ein und halten folgende Tasten auf der Tastatur gedrückt: ALT+APFEL+P+R. Nach einer Weile startet der Rechner von alleine noch einmal neu. Sie müssen diese Tasten-Kombination so lange gedrückt halten, bis der Rechner 3 mal von alleine neu gestartet ist!

Nach einem PR-Reset ist eine eventuell vorhandene PPC-Karte (Daystar; Apple) in der Quadra950 ausgeschaltet. Bei NuBus-Rechnern soll nach einem PRam-Zap AppleTalk ausgeschaltet und die 32-Bit-Adressierung eingeschaltet werden.

CUDA-Reset / PCI

Sie müssen dazu den Rechner vom Strom-Netz abtrennen, den Rechner öffnen und den kleinen rostbraunen Knopf auf dem Motherboard hinter/unterhalb des eingesteckten Prozessors einmal kurz drücken. Den Knopf kann man mit einem langen Bleistift relativ gut erreichen, ohne das Prozessorboard auszubauen. Nach dem CUDA-Reset müssen die Kontrollfelder Datum und Uhrzeit, Erscheinungsbild und Speicher erneut eingestellt werden.

Ein anderes Startlaufwerk auswählen

Mit dem Tastaturkommando ALT+APFEL+SHIFT+BACKSPACE überspringen Sie die interne Festplatte beim Bootvorgang. Der Rechner sucht dann den SCSI-Bus nach weiteren Laufwerken mit einem Systemordner ab. Findet er einen gültigen Systemordner, so wird Ihr Mac lächeln.
Sobald sich eine Diskette beim Rechnerstart im Diskettenlaufwerk befindet, versucht der Mac von der Diskette zu starten. Gelingt dies nicht, so wird die Diskette ausgeworfen und die Suche nach einem gültigen Startlaufwerk am internen SCSI-Bus fortgesetzt.
Mit gehaltener Taste C teilen Sie Ihrem Mac mit, daß er von der CD booten soll. Wenn nicht von CD gestartet werden kann, so kann immer noch von einer externen Festplatte gebootet werden. Dazu wird eine Festplatte am internen oder externen SCSI-Bus angeschlossen. Von gestripten Festplatten kann der Mac nicht starten.

Arbeitsspeicher (Random Access Memory; RAM)

Eine defekte Steckkarte oder defektes Ram kann den Startvorgang blockieren. Inwiefern ein Ram-Baustein defekt ist, lässt sich nur durch Versuch und Irrtum ermitteln. Der Aus- und Wiedereinbau des Motherboards ist beim 9500er Rechner wirklich eine Sache für Spezialisten. Wir raten Ihnen dringlichst, den Einbau des Arbeitsspeichers durch einen geschulten Servicetechniker durchführen zu lassen.
Achten Sie darauf, dass Sie immer nur ein Paar exakt baugleiche Rams in die Bänke A6/B6 A5/B5 usw. einsetzen.
Starten Sie danach und testen Sie, ob das Ram in der Anzeige im Apfelmenü „über diesen Computer“ korrekt erkannt wurde. Rams, die nachweislich den Start des Rechners verhindern, legen Sie beiseite. Im besten Fall können diese Rams in einem anderen Rechner verwendet werden.

Betriebsystem-Konfiguration

Systemerweiterungen

Während des Bootvorgangs zeigen die meisten Systemerweiterungen ein Icon in der Fußleiste an. Der Rechner bleibt bei einer bestimmten Systemerweiterung hängen. In der Fußleiste wird jedoch das Icon erst angezeigt, wenn die Systemerweiterung geladen ist. Man muß also die Reihenfolge der Systemerweiterungen anhand der Anzeige im Ordner (Liste/nach Namen sortiert) durchsuchen, um die Systemerweiterung zu finden, die als nächste angezeigt würde, wenn es keinen Konflikt gäbe (alphanumerische Reihenfolge). Diese konfligierende Systemerweiterung legt man in den Ordner Systemerweiterungen (Aus).

Die einfachste und schnellste Methode

Die einfachste Methode ist es, den kränkelnden Systemordner einfach komplett zu ersetzen. Sie müssen dazu die komplette System-Konfiguration in lauffähiger Version für den Media Composer von einer speziell dafür eingerichteten „Backup-Festplatte“ (Zip/Jaz-Medium!) auf die interne Festplatte überspielen.
Booten Sie von der „Backup-Festplatte“. Sichern Sie die Dateien, die Sie aus dem Systemordner später noch benötigen werden. Files und Ordner außerhalb des Systemordners werden nicht angetastet, deshalb reicht es aus, alles was später noch gebraucht wird, in einen Ordner auf der internen Festplatte (außerhalb des Systemordners ) zu verschieben. Nehmen Sie Lizenzierungen mit Hilfe der Original-Disketten vom System herunter, bevor Sie den Systemordner löschen!

Der defekte Systemordner wird nun in den Papierkorb gelegt und ersatzlos gelöscht. Dann pflegt man mit Norton Disk Doktor die interne Festplatte wieder gesund. Danach wird der „neue“ Systemordner vom Backup-Medium aufgespielt, neu gebootet, wobei gleich das externe Bootlaufwerk abgeschaltet wird,- und alles ist wieder gut. Schließlich werden nun die „Gesicherten Daten“ zurückgelegt.
Sofern der Systemordner unverändert kopiert wurde, sollten die meisten Programme sofort lauffähig sein. Programme, die danach nicht laufen, sollten noch einmal neu von den Original-Installations-Disketten oder CDs installiert werden.

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Reinhard Kutzner
Von Avid.de zur Verfügung gestellter DIVA Auszug

 
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