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Windows 2000 (Stripeset, Grafik) Installation von Avidhardware Drucken

Dieser Artikel ist auch für andere Systeme geeignet.

Die Systemvoraussetzungen zum Betrieb einer Avid Software unter Windows 2000 sind Win2k SP1, 384 MB RAM bei Symphony 3.5 und Media Composer 10.5, sowie 256 MB bei Xpress 4.5, Xpress DV 2.x und NewsCutter 2.5. Es wird sowohl Quicktime Version 4.1.2 als auch Version 5.0 unterstützt. Eine Limitierung, die leider durch den Wechsel auf Win2K wieder besteht, ist, dass jeder Avid-Benutzer Administratorrechte haben muss, da es ansonsten zu Problemen beim Digitalisieren kommen kann. Unterstützte Plattformen .

Installation der Grafikkarten-Treiber

Windows 2000 unterstützt den Betrieb von mehreren Grafikkarten. Dementsprechend müssen zwei Treiber für das Avid Edit Display Controller Board installiert werden (ein Schnittsystem mit zwei Bildschirmen vorausgesetzt). Bei der Win2k Installation wird automatisch ein Treiber je Kanal installiert. Diese Treiber müssen jedoch nachträglich durch Avid spezifische EDC Treiber aktualisiert werden. Dazu ruft man den "Device Manager" auf (zu finden im "Computer Management"). Unter "Display adapters" werden die beiden Kanäle angezeigt. In den Eigenschaften im Register "Driver" auf "Update driver..." klicken und den Pfad zu den original Avid Treibern aufzeigen. Dies muß für beide Kanäle getrennt durchgeführt werden. Der richtige Treiber ist daran zu erkennen, daß der Treibername "Number Nine Visual Technology" lautet und nicht "... Technologies". Außerdem steht im Tab Driver unter Driver Provider "Number Nine" als Hersteller und nicht "Microsoft". Weitere Einstellungen, die in den Display-Properties (Bild 1) vorgenommen werden müssen: Monitor 1 muß auf "Primary Monitor" gesetzt werden, beim Monitor 2 muß die Checkbox "Extend my Windows desktop onto this monitor" angewählt sein und im "Effects" Tab sollten alle Visual effects deaktiviert sein, um optimale Performance zu erreichen.

Bild 1
Abb. 1: Monitoreinstellungen

"Welcome to Found New Hardware" Wizard

Da Windows 2000 ein sog. Plug and Play Betriebssystem ist, kommt nach der Installation für jedes zusätzlich installierte Board, welches bei der Installation nicht schon erkannt wurde, der "Welcome to Found New Hardware" Wizard hoch. Dieser Wizard erscheint für jedes installierte Avid Board. Damit nicht nach jedem Neustart diese Wizards weggeklickt werden müssen, muß man die Hardware deaktivieren. Dazu muß man den Wizard nach einem passenden Treiber suchen lassen ("Search for a suitable driver for my device" aktivieren) und nachdem kein passender Treiber gefunden wird "Disable the device" anwählen. Die korrekten Treiber für die Boards werden bei der Installation der Avid Software mitinstalliert und sind unter den "Non Plug and Play Drivers" im Geräte-Manager zu finden. (Dies ist übrigens auch der korrekte Weg bei upgegradeten XPress DV Systemen die Canopus-Karte unter Windows 2000 in Betrieb zu nehmen).


LVD MediaDock unter Windows 2000

Beim Anschließen eines LVD MediaDocks unter Windows 2000 erscheint nach dem Start der "Welcome to found new Hardware" Wizard. Für dieses Gerät muß ein Standard-Windows-Treiber installiert werden. Dazu "Display a list of known drivers..." anwählen, unter den verschiedenen Hardware Typen "SCSI and RAID controllers" markieren und im folgenden Auswahlfenster "Unknown Manufacturer". Die "Update driver" Warnung von Windows mit "Yes" bestätigen, um mit der Installation des Treibers fortzufahren.

Bild 2

Abb. 2: Darstellung ungestripter und unformatierter Platten im Disk Management


Disk Management

Unter Windows 2000 gibt es zwei Arten von Festplatten - basic und dynamic.

Eine basic Disk kann in verschiedene Partitionen unterteilt werden und entspricht der Disk unter NT. Dementsprechend ist diese Platte direkt kompatibel und austauschbar zwischen NT und Windows 2000. Sollen Platten unter Win2000 gestript werden, müssen die Platten als dynamic Disc angelegt werden. Auf diesen können dann beliebig viele Volumes angelegt werden.

a) Stripen von Festplatten

  • "Disc Management" öffnen (im "Computer Management")
  • Sind die Platten Online aber noch basic, im Graphic View mit rechter Maustaste auf Platte klicken und "Upgrade to Dynamic Disk" anwählen. Dies muss für jede einzelne Platte, die zum Stripeset hinzugefügt werden soll, durchgeführt werden. (Bild 2)
  • Mit rechter Maustaste im Graphic View auf eine der dynamic Disks klicken und im Kontextmenü "Create Volume" anwählen.
  • Im Wizard die Disks anwählen und hinzufügen, die in das Stripe Set eingebunden werden sollen und Partitionsgröße des Stripe Sets festlegen. (Bild 3)
  • Laufwerksbuchstabe vergeben und Platten NTFS formatieren. Wurden die Platten bisher nicht formatiert oder kommen diese von einem Mac System, sollte ein Full Format durchgeführt werden, ansonsten ist ein Quick Format ausreichend.

b) Transfer von Platten von Windows NT zu Windows 2000

Basic Platten können direkt von WinNT nach Win2k und auch zurück gebracht werden. Es muß kein Disk Key abgespeichert werden. Es spielt auch keine Rolle, ob die Platte unter NT oder Win2k formatiert wurde, solange sie basic bleibt. Ist die Platte nicht direkt "Online" hilft ein "Rescan Disks" aus dem Action Menü.

Werden dagegen gestripte Festplatten von NT an ein Win2k System angeschlossen, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Disk Konfiguration am NT System auf Diskette speichern; im Disk Administrator unter Menü "Partition - Configuration - Save". Es kann nicht der Disk Mounter benutzt werden, da dieser unter 2000 nicht läuft.
  • Beim Umhängen der Platten auf SCSI Konflikte achten. Notfalls die SCSI IDs der Platten ändern, die dem System bereits bekannt sind.
  • Unter Win2000 Disk Management öffnen, die Platten sind als "Offline"zu sehen. Im Menüpunkt Action "Restore Basic Disk Configuration" anwählen, Diskette einlegen und die Konfiguration laden.
  • Diskette aus dem Laufwerk entfernen und System neu starten

Ein unter Win2k angelegtes Stripe Set wird an einem NT System nicht erkannt, da NT dynamic Platten nicht auslesen kann. Die Platten erscheinen unter NT als "Unknown".

c) Transfer von Platten von Windows 2000 zu Windows 2000

Werden gestripte Platten von einem Windows 2000 System an ein anderes Windows 2000 System angeschlossen, muß die Disk Konfiguration nicht auf Diskette abgespeichert werden. Grund ist, dass der Disk Group Key (entspricht dem Diskkey unter NT) unter 2000 direkt auf den Platten abgspeichert wird. Der Disk Group Key setzt sich aus dem Computernamen und einem Suffix Dg0, Dg1... zusammen.

Basic Disks speichern die Konfigurationsinformation im Master Boot Record (MBR). Wird die Platte am neuen System nicht automatisch erkannt, "Rescan Disks" aus dem Action Menü auswählen.

Bei Dynamic Disks wird auf jeder einzelnen Platte eine Kopie der Konfigurationsinformation abgespeichert. Wird ein bestehendes Stripe Set an ein anderes Win2000 System angeschlossen, erscheinen die Platten als "dynamic/foreign" im Graphic View und müssen manuell importiert werden. Rechter Mausklick auf "Foreign", "Import Foreign Disk..." und zu importierende Disks auswählen. Im nächsten Fenster das zu importierende Volume nur mit ok bestätigen. Der Disk Group Key wird importiert und das Stripe Set ist nach diesem Schritt "dynamic/online" und kann als Speicherplatz genutzt werden.

Bild 3

Abb. 3: Auswahl der Platten und der Partitionsgröße beim Anlegen eines Stripe Sets

Weitere Informationen

Weitere Informationen findet man in den folgenden Dokumenten, die vom Avid Knowledge Center heruntergeladen werden können (passendes Produkt auswählen und "Documentation" -Tab anwählen):

  • Installing Windows 2000 Using an Avid Recovery CD
  • Installing Windows 2000 on New Systems Using an Avid Recovery CD
  • Installing Windows 2000
  • Setup Guide zu dem jeweiligen Produkt
  • Release Notes zu dem jeweiligen Produkt.

Installationsprobleme des Dongle Treibers bei Avid Xpress DV-Systemen

Wird die Avid Software auf einem deutschen Windows 2000 installiert, schlägt die Installation des Dongle Treibers fehl und man bekommt eine entsprechende Fehlermeldung. Der einfachste Weg, diese nachzuinstallieren ist über den Hardware Wizard, der nach dem Neustart mit angehängtem Dongle erscheinen muß. Man lässt den Wizard einfach nach einem passenden Treiber suchen und gibt das CD-Rom-Laufwerk zum Suchen an. In dem CD-Rom Laufwerk muß sich natürlich noch die Avid Xpress DV Installations-CD befinden. Der passende Treiber wird automatisch gefunden und installiert.


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Alexandra Bitsch, Florian Tegen

Von Avid.de zur Verfügung gestellter DIVA Auszug

 
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