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Mac OS X - die Unterschiede zu 9.x Drucken
Mac OS X is coming up  
anhand von XPress DV beschrieben (aber auch für andere Produkte geeignet)


eit der Version 3.5 ist Avid Xpress DV nicht nur für Windows erhältlich, sondern auch für das Macintosh Betriebssystem OS X. Avid Xpress DV spielt hierbei mal wieder den Vorreiter in Sachen Innovation, denn mit der Version 11.5 wird auch die Media Composer Software dieses Betriebssystem unterstützen.

Dieser Artikel soll in Kürze auf die grundlegenden Veränderungen eingehen und den Zusammenhang mit den Avid Produkten erläutern. Selbstverständlich kann dieser Artikel nicht auf alle Neuheiten eingehen. Wichtige Hinweise finden Sie dazu auf der Herstellerseite (http://www.apple.com/) sowie der Macintosh Fachliteratur. 


Installation:

Installations-ScreenDie Installation könnte nicht einfacher sein: Mit Hilfe der zur Maschine gehörigen OS X CD wird die Installation gemäß der Anweisungen auf dem Bildschirm durchgeführt. Während dieses Installationsvorgangs wird ein Administrator-Benutzer angelegt. Bitte merken Sie sich das vergebene Passwort. Die Installation der Avid Software erfolgt nach dem gleichen einfachen Prinzip. CD einlegen und los geht\'s. Während der Installation erfolgt die Abfrage des »Administratorpasswort«. Das ist nichts Beunruhigendes. OS X beruht auf einem UNIX Betriebssystem und sorgt für ein sicheres Funktionieren des Rechners. Daher hat jeder User nur Zugang auf die für ihn freigegebenen Daten. Sollen höher privilegierte Dateien, z.B. Systemdateien verändert werden, fragt das System den Benutzer, ob dies zulässig ist. Das bedeutet für den Benutzer mehr Sicherheit, Schutz vor Viren und Bedienfehlern, und eben auch die Passwortabfrage bei der Installation.

Am elegantesten wählt man bei der Installation den Ordner »Programme« an, dann liegt Avid Xpress DV an der richtigen Stelle. Wichtig: Die Avid User werden jeweils an den gerade eingeloggten User gekoppelt, man muss also nicht mehr seinen eigenen Benutzer in der Xpress DV Oberfläche auswählen.

Auf dem Schreibtisch findet man das Icon für die Avid Software. Ein Doppelklick versetzt einen in die vertraute Umgebung: AVID Software im gewohnten User Interface der AVID Produkte.  


Workflow Avid Software – Mac OS X:

Apple-MenüIm Endeffekt ist alles wie bei OS 9, nur eben etwas anders:

Was früher im Spezial-Menü, also eher rechts, war (z.B. Papierkorb entleeren), ist jetzt im Apfel-Menü.

Gleich daneben gibt es das neue sogenannte Applikations-Menü, in dem sich die Grundfunktionen aller Programme, wie z.B. die Voreinstellungen wieder finden.
Das altbekannte Dateimenü liegt aber gleich daneben. Wer einmal durch die Menüstruktur schaut, wird feststellen, das die Apple Logik weitgehend erhalten bleibt, es ist eben alles etwas anders, etwas ungewohnt, und, so wie ein neuer Schuh anfangs etwas drückt, braucht es einen Moment, bis man sich darin wohlfühlt. 

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Finder und Finder-Fenster:

Finder-FensterFinder:
Im Finder sind einige Dinge ungewohnt: Ein Druck auf »Apfel & N« erstellt z.B. keinen neuen Ordner, sondern ein neues Finder-Fenster geht auf.
Der Kurzbefehl (Short-Cut) für einen neuen Ordner ist diesem mit »Shift-Apfel & N« ähnlich, erahnen kann man ihn aber nicht. Im geöffneten Finder-Fenster besteht die Möglichkeit, im »Home« Ordner Dateien in die, dafür vorgesehenen Ordner, wie Dokumente, Musik, Filme, etc. abzulegen oder einen neuen Ordner anzulegen und dort alle relevanten Dateien unterzubringen.

Finder-Fenster:
Der »Home« Ordner ist normalerweise als kleines Häuschen, in der oberen, sehr bald unentbehrlichen Navigationsleiste, angesiedelt. Darüber hinaus findet man in dieser Leiste auch die Applikationen, die Favoriten, sowie die neuen Umschalter zwischen Icon und Listendarstellung. Gleich daneben der Knopf für die sogenannte Kolumnendarstellung - eine neue und eben auch sehr praktische Art besonders komplexe Ordner sehr schnell zu durchforsten. In der neuen Version von OS X 10.2 besteht außerdem die Möglichkeit aus diesem Balken heraus, nach Dateien zu suchen. Das Suchprogramm Sherlock wurde abgelöst (Es dient nur noch zur Suche im Internet). Über die »customize« Funktion besteht jederzeit die Möglichkeit, zusätzliche Funktionen, das Lieblingsprogramm oder den Lieblingsordner in den Finder-Balken einzufügen.

Zu guter letzt gibt es ganz rechts einen kleinen ovalen Knopf mit dessen Hilfe man wieder auf die »normale« Ansicht zurückschalten kann. Wird zusätzlich noch die Funktion »Show Status Bar« im »View« Menü des Finders angewählt, ist der Look fast wieder wie bei OS 9. 


Kontrollfelder/System Preferences:

Wem die bunten Knöpfe zu viel sind, kann diese in den »System Preferences« (ehemals »Kontrollfelder«) unter »Allgemein« einfach gegen ein neutraleres Grau austauschen. Die System Preferences befinden sich im »Dock« (siehe dort) oder im Ordner »Programme« unter »Dienstprogramme«. 


Netzwerk:

Netzwerk-MenüHinter der Weltkugel befinden sich die Kontrollfelder TCP/IP, Apple Talk und Remote Access.

Um die Daten auf meinem Rechner anderen zugängig machen zu können, wird das »Sharing« Feld aktiviert. Da jeder Benutzer unter OS X schon von Haus aus seine Privilegien zugeordnet bekommen hat, werden hier keine weiteren Rechte vergeben. Soll jedoch von einem anderen Rechner auf dieses Gerät zugegriffen werden, benötigt man einen lokalen Account, ansonsten kann man nur auf das Gastkonto zugreifen.

Um den Rechner ins Netzwerk (ab OS X 10.2 sogar direkt ins Windows Netzwerk!) zu integrieren, reicht es aus, im Finder unter dem »Go« Menü, »Connect to Server« anzuwählen. Ähnlich wie im »Chooser« (Auswahl) werden hier die Netzwerkoptionen und ab 10.2 sogar die Verbindung zu Windows Rechnern dargestellt. 

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Drucken:

Print CenterDrucken ist eigentlich genauso einfach wie früher, wären da nicht zwei Dinge.

Die erste eine Kleinigkeit:
Die Auswahl gibt es nicht mehr. Dafür liegt im Ordner »Utilities« ein Programm namens »Print Center« bereit.

Die zweite Hürde ist wesentlicher:
Nur Drucker, für die der jeweiligen Hersteller auch Treiber anbietet, funktionieren unter OS X. 


Dock:

Das DockWas ist das denn, was da unten so hüpft und wackelt? Das Dock. Immer ein nettes Feature, wenn man es einem Neuling zum ersten Mal zeigt. Es ist nicht nur eine nette Graphikspielerei, die Rechenleistung schluckt, sondern auch ein mächtiges Instrument um das System zu steuern.
Im Prinzip ersetzt das Dock das Apfel Menü: Alle Ordner können ins Dock gezogen werden, wo sie dann jederzeit zur Verfügung stehen. Hier legt man seine Lieblingsprogramme (z.B. Avid Xpress DV) ab.

Auch die System Preferences und die Aktivierung des Finders befinden sich hier.


Multitasking:

OS X beherrscht Multi-Tasking: Dies bedeutet, dass grundsätzlich mehrere Programme gleichzeitig betrieben werden können. Um beste Performance zu erhalten, sollten die Avid Programme jedoch alleine laufen. Die Prozessor-Auslastung beim Abspielen von Video ist sehr hoch. Wenn unter OS X ein Programm abstürzt, bedeutet dies, im Gegensatz zu früher nicht, dass der Rechner neu gestartet werden muss: Protected Memory ist das Zauberwort! Sollte ein Programm einmal hängen bleiben, kann es unbeschadet mit der Kombination »Alt, Apfel & Escape« beendet werden: Ein Dialogfeld öffnet sich, aus dem man das betreffende Programm auswählen und beenden kann.  


Datei-Struktur:

Bildschirmschoner Verändert hat sich die Organisation der Daten auf der Festplatte: Eigene Dateien. legt man am einfachsten in den »Home« Ordner:
Dort sind schon Unterordner vorbereitet für Dokumente, Filme, Musik und Töne, jeder mit einem schönen eigenen Icon. Programme legt man am Besten unter »Applikationen« ab. Hält man sich an diese Ordnung, kann man auch fast immer den »vereinfachten« Dialog zum Öffnen und Speichern nutzen, da dieser sich die zuletzt verwendeten Ordner merkt.  

Nach so viel Erklärungen gönnen Sie sich doch eine kleine Pause. OS X verschönt diese mit wirklich unglaublichen Bildschirmschonern, bzw. der eingebauten Diashow von iPhoto (dem digitalen Bilderkasten von OS X). Einfach Musik in iTunes abspielen, in den »System Preferences«, bei »Screen Effects«: Custom oder »Pictures Folder« anwählen, dann einen Ordner mit Bildern (Zum Beispiel die Setphotos vom letzten Dreh) aussuchen...und die wunderbar sanften Übergänge genießen...

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Linkliste:
http://www.avid.de/
http://www.apple.de/
http://www.davidpogue.com/
http://www.macosxhints.com/

Martin Libich, dimedia

Von Avid.de zur Verfügung gestellter DIVA Auszug

 
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