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Satelitenupplink mit News NLE Drucken
SNG System im Kofferauch für andere Produkte geeignet
 
Die Einführung mobiler Video Editing Systeme wie Avid NewsCutter XP oder Avid Xpress DV ist der erste Schritt ins neue Zeitalter der TV Berichterstattung. Auch Satellite News Gathering ist keine Zukunftsvision mehr: der Transfer des vor Ort geschnittenen oder bearbeiteten Videomaterials via Satellit zum TV Sender ist mittlerweile Realität.

Avid NewsCutter XP und Avid Xpress DV Anwender können nun den Satelliten Uplink mit »Voyager Lite« von der Firma TransTel schnell und zuverlässig abwickeln.

Dahinter steckt ein weltweit einsetzbares
Videoübertragungssystem, das MPEG1 und MPEG2 Video Store&Forward ermöglicht, d.h. die Kodierung von Videomaterial in transfer-fähige Datenpakete und eine Datenübertrag-ung mit Zwischenspeicherung zum Schutz gegen Datenverlust.

Die Software verwendet Kompressions-verfahren von 128 Kbps bis zu 15 Mbps. Da ein besonders hoch optimiertes Datenübertragungsprotokoll genutzt wird, sind mögliche Verzögerungen und daher auch Kosten und Übertragungszeit auf ein Minimum reduziert. Neben der Übertragung via Satellit unterstützt Voyager Lite ebenfalls den Transfer via Modem oder ISDN.
  
Datentransfer mit Avid NewsCutter XP und Voyager Lite
Datentransfer mit Avid NewsCutter XP und Voyager Lite
 
Die Voyager Lite Software ist ein Komplettpaket, bestehend aus dem DV MPEG Encoder von Darim und der Transferoberfläche WinSkyLink. Die zugehörige mobile Satelliten-anlage kommt von Inmarsat. Die Satelliten-flügel lassen sich zum Transport auf Hand-gepäckgröße zusammenfalten und mit dem Laptop in einem Koffer verstauen. Für den Einsatz von Voyager Lite auf Avid NewsCutter XP oder Avid Xpress DV wird hardwareseitig nur noch eine ISDN Karte (inkl. Treiber) benötigt, die die Schnittstelle zwischen der Inmarsat Satellitenanlage und dem Laptop bildet. Die von TransTel beigefügte Lizenz muß freigeschaltet, auf Sender- und Empfangs-system eingegeben werden und los geht\'s:

Der fertig geschnittene Beitrag wird aus Avid NewsCutter XP/Avid Xpress DV als AVI File exportiert und in den DV MPEG Encoder geladen. Dort stehen verschiedene Presets zur Erzeugung von MPEG1 oder MPEG2 Files zur Verfügung. Per Knopfdruck startet man die Kodierung.
Die encodierten MPEG Files werden anschließend an die Transfereinheit weiter-gereicht und nach Auswahl des gewünschten Übertragungsmoduls über den Befehl Transmit via Satellit an die Sendeanstalt geschickt.

Der schnelle Datentransfer, die unkomplizierte Handhabung und der Vorteil eines kompakten Übertragungssystems, das unabhängig von einem externen Stromnetz alle Komponenten per Batterie betreibt, überzeugt mittlerweile auch die großen Sendeanstalten.

In Verbindung mit den Avid Schnittsystemen Avid NewsCutter XP und Avid Xpress DV bietet eine solche Lösung eine universell einsetzbare Produktionseinheit, die von einer einzelnen Person aufgebaut und betrieben werden kann. Eine solche Systemkonfiguration wird bereits erfolgreich beim ZDF und der BBC eingesetzt.


Ralf Thier
 

Von Avid.de zur Verfügung gestellter DIVA Auszug

 
Avid Storage Manager - der neue Festplattenverwalter im Überblick AVID.de

Hinter der Abkürzung ASM verbirgt sich der neue Festplattenmanager für Avid Media Festplatten, der mit der Version 1.0 seinen Vorgänger StorEx ablöst und ab Media Composer 11.0 zum Einsatz kommt. Die Software läuft unter Windows 2000 und Mac OS X. Das Anwendungsgebiet des ASM umfasst das Identifizieren von Avid Festplatten, destruktives/ nicht destruktives Testen, Erfassen von Statusinformation, Erstellen und Versenden von Log Files sowie das Updaten von Firmware (nur unter Windows!).

Gestartet wird der ASM über Programme/Avid/Utilities. Im Hauptfenster befindet sich die Ansicht aller aktuell angeschlossener Festplatten oder gemounteter Laufwerke sowie zwei Werkzeugleisten zum Verwalten der Disks. Die Darstellung der Festplatten/Laufwerksanzeige lässt sich zwischen »physikalischer« (Physical View) oder »logischer« Ansicht (Volume View) umschalten.

 
 Avid Storage Manager: Physical und Volume View
ASM - Physical ViewASM - Volume View

 
In der Physical View werden alle Adapter Boards (HostBusAdapter, HBA) aufgelistet, an die sowohl interne als auch externe Festplatten angeschlossen sind. Die Adapter erscheinen mit BUS ID, Herstellerinformation sowie Modellbezeichnung. Über eine Baumstruktur werden die zum jeweiligen HBA gehörenden Festplatten angezeigt.

Jede Platte besitzt ihr eigenes Festplattensymbol. Im Gegensatz zu SCSI und IDE Platten erscheinen FibreChannel Disks mit zusätzlichem FC Icon. Daneben befindet sich die Checkbox zum Selektieren der Platte sowie die Anzeige des aktuellen Festplattenstatus, die farbig markiert und durch eine der folgenden Bezeichnungen gekennzeichnet wird: Ready; Unavailable; Testing/Passed/Failed (Status beim Testdurchlauf); Updated (nach Firmwareupdate).

Das Kürzel HDD bedeuted, daß die Festplatte direkt am Adapter, LUN, daß sie über einen Konverter angeschlossen ist. Einem solchen Konverter wird wie einer HDD eine Device ID zugewiesen, den daran angeschlossenen Festplatten jeweils eine LogicalUnitNumber (LUN). Außer BUS/Device/LUN ID, Plattenhersteller und Modellbezeichnung erscheinen außerdem Informationen zur Festplattengröße und zur Partitionsart, die ganz rechts in der Zeile in Fettdruck steht: Striped; Unstriped; Raw; Unsupported; Mixed (verschiedene Partitionen mit verschiedenen Formatierungen); Remus (Local FibreChannel Storage); Remus Stripe; Apple (Mac Boot Partition); ATTO (Mac Partition+Atto Controller); ATTO Stripe, MediaNetStripe (MediaNet Fibre Channel shared storage); FAT16,32,XINT13; LMD (Win2000 dynamisch); LMD Stripe; NTFT (Win 2000 FehlerTolerant); NTFS Stripe (Win2000 dynamisch); IFS (alte DOS Partition).

 

Baumstruktur Physical View
ASM - Physical View

In der Volume View (Abb. siehe unten) werden alle logischen Laufwerke aufgelistet, die entweder einer einzelnen oder mehreren (Stripeset) physikalischen Festplatten zugeordnet sind. Im Gegensatz zur Physical View stehen in der obersten Hirarchie der Mountstatus eines Volumes (Mounted/Unmounted/Broken=unvollständiges Stripeset) sowie dessen Name, Laufwerksbuchstabe und die Partitionsart. Bei einem Stripeset steht zusätzlich die Anzahl aller Festplatten links neben dem Mountstatus.

Über eine Baumstruktur werden wie in der Physical View die zugehörigen Festplatten mit den entsprechenden Informationen angezeigt.

In der Volume View befindet sich außerdem die Auflistung von unformatierten Platten (Raw).

Baumstruktur Volume View
ASM - Physical View


Werkzeuge:

In beiden Darstellungen (Physical/Volume) befindet sich über dem Hauptfenster eine Werkzeugleiste, deren folgende Befehle auch über die Menüpunkte (File/Edit/View/Help) ausgeführt werden können.

Obere Toolbar
Obere Toolbar

Auf der rechten Seite des Hauptfensters gibt es die zweite Werkzeugleiste, deren Befehle nicht über die Menüs zugänglich sind:

  Rechte Toolbar
Rechte Toolbar 

Die wichtigsten Funktionen 
Selektieren:

Das Selektieren von Festplatten erfolgt durch Mausklick in die Checkbox rechts neben dem Festplattensymbol. Eine Auswahl der nächst höheren Hirarchieebene beinhaltet die Aktivierung aller darunterliegenden Platten. Nach Auswahl einer Stripesetplatte besteht die Möglichkeit über ein Dialogfenster alle anderen Stripesetplatten zu selektieren.
Anzeige der Festplatteninfo:

Nach Selektion der Festplatte, rechtem Mausklick auf die Festplattenbeschreibung und Auswahl der Device Information öffnet das entsprechende Dialogfenster mit detaillierten Infos zur Festplatte (Device, Format, Vendor, Model, Status, Manufacturing Date, Firmware Revision, Servo Revision). Außerdem wird hier der Series Code angezeigt, der den Plattentyp (2nd gen 10K, etc.) charakterisiert. Beim Stripen von Festplatten ist darauf zu achten, dass alle Platten den gleichen Series Code (d.h. identischen Plattentyp) verwenden!
Anzeige der Volume-Info:

Anzeige wie bei der Festplatteninfo, anstelle der Device Info ist Volume Info auszuwählen. Hier findet man Infos zur Bus/Device/LUN ID sowie den Namen des Volumes, den Mountstatus und die Größe der Platte.
Herunterfahren der Festplatte:

Wird ausgeführt über den Spin Down Button. Voraussetzung ist, daß keine Festplattenvolumes mehr gemountet sind. Nach Herunterfahren der Platte bleibt diese im Standby Modus. Spin Down sollte als Vorbereitung zum Festplattentausch nur bei Wechselfestplatten verwendet werden, nicht bei Fixed Drives oder internen HD´s. Falls eine Fixed Drive dennoch angewählt wurde, muß diese zunächst aus/eingeschaltet werden, bevor sie sich wieder ansprechen lässt. Spin Down kann nicht bei IDE Platten verwendet werden!
Firmware Update: (nur unter Windows!)

Wird ausgeführt über den Firmware Button. Ein Firmware Update betrifft immer alle angeschlossenen Festplatten (keine Selektierung möglich!). Der ASM prüft vor dem Update den korrekten Plattenyp, das Datum der aktuellen Firmware und führt danach das Update bei den Festplatten aus, deren Firmware veraltet ist. Aktuelle Firmware Packages befinden sich auf der Avid Storage Utilities CD-ROM und im Knowledge Center (unter Downloads). Das Stoppen des ASM oder das Ausschalten von festplatten während eines Updates kann zu Festplattenfehlern führen und sollte daher vermieden werden.
Testen:

Obwohl in der Physical View auch interne Festplatten angezeigt werden, ist der ASM ausschließlich dazu vorgesehen, Avid Media Festplatten zu testen! Für die Testroutine stehen 3 fertige Templates zur Auswahl (Extended=FullSurface+60 Min; Quick Check, 30 Min; Surface Scan). Alle 3 Tests sind non-destructiv. Während bei Extended die Gesamtoberfläche und zusätzlich wie beim QuickCheck Festplattenblöcke willkürlich ausgelesen werden, führt Surface Scan einen kompletten Plattentest durch mit der Option, fehlerhafte Blöcke fehlerfreien Blöcken als reallocated blocks neu zuzuordnen (RB). Sind fehlerhafte Daten dabei nicht mehr auslesbar, markiert sie der ASM als bad blocks.

Eigene Templates können vom Benutzer erstellt werden. Im Testfenster lassen sich folgende Parameter konfigurieren:
  1. Testtyp:
    a. Non-Destructive mit Datenerhalt (Random Read; Convergence/ Divergence Read; Sequential Read/Random Read)
    b. Destructive mit Datenverlust!! (Random Write/Read; Sequential Write/Read; Sequential Write/Random Read; Surface Scan; Format Test (Low Level Format); Random Write; Sequential Write)
  2. Log File/Name: Erstellen und Benennen eines Log Files
  3. Error Halt/Error: Einstellen des weiteren Testverlaufs nach Auftreten von Fehlern
  4. Data Compare Mode: Während eines Schreib-Lese-Tests lassen sich aktuell geschriebene Datenblöcke mit den Original Daten vergleichen (Compare all; No Data Compare; Compare First Sector)
  5. Test Data Pattern: Einstellen des Schreibmodus beim Schreib-Lese-Test (Random; Alterning; Incrementing Byte; Incrementing Word; User Defined)
  6. Testlänge: 30, 60, 120 Minuten oder User definiert
  7. Number of passes: Anzahl der Testdurchläufe (Infinite; User defined)

Der Testdurchlauf wird im Testfenster durch Mausklick auf den Start Button aktiviert. Über Pause oder Stop lässt er sich jederzeit unterbrechen oder anhalten.

Der Teststatus des laufenden Tests kann über den Console Button im gleichnamigen Fenster eingesehen werden, der eines beendeten Tests im Log File. Außerdem wird in der Console über den Summary Button eine Zusammenfassung eines laufenden, pausierten oder beendeten Tests angezeigt. Der Teststatus informiert über angeschlossene Festplatte inkl. Plattentyp, Bus/Device/LUN ID. Weiterhin dokumentiert sind Testtyp, Testparameter und die getesteten Festplatten.

Die Zusammenfassung beinhaltet die Bus/Device/LUN ID der Festplatte, Anzahl der Durchläufe, Anzahl der Lese/Schreibbefehle, Anzahl gelesener/geschriebener Sektoren, Fehleranzahl, max/min und Durchschnittszeit der Schreib-Lese-Befehle in Millisekunden sowie Gesamt I/O´s pro Sekunde bezogen auf das Gesamtsystem.

Verschiedene Fehlermeldungen werden in der Console in Form eines Sense Keys ausgegeben. In der Hilfedatei des ASM befindet sich unter Error Messages eine Auflistung der gebräuchlisten Zahlenfolgen, die Aufschluß über die Art des aufgetretenen Fehlers gibt und mögliche Schritte zur Fehlerbehebung beinhaltet.

Von Avid.de zur Verfügung gestellter DIVA Auszug

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