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Windows 2000 Professional - Überblick Drucken

Avid setzt auf Windows 2000 Professional -
noch mehr Stabilität und Features

nicht nur für Avid Schnittsysteme nützlich

Mit dem Release von Avid Symphony 3.5, Avid MediaComposer 10.5 und Avid Xpress 4.5 wird am PC ausschließlich das neue Betriebssystem Windows 2000 unterstützt. Im weiteren soll dazu ein Überblick über die Änderungen im Vergleich zu Windows NT gegeben werden. Die Installation von Windows 2000 kann auf eine FAT 32 oder NTFS Partition erfolgen (für Avid Systeme). Im Gegensatz zu FAT 16 hat FAT 32 keine 2 GB Limitierung mehr. FAT 16-Partitionen werden von Windows 2000 nach wie vor unterstützt.

Neue Features

Dual Monitor Unterstützung

Diese Unterstützung wird im Kontrollfeld "Display" in den Settings aktiviert (zweiten Monitor selektieren und "Extend my Windows desktop onto this monitor" anwählen). Monitor 1 ist der "primary monitor", Monitor 2 der "extended monitor". Im Device Manager (Abb. 2) unter "Display adapters" müssen dann auf beiden Kanälen der EDC Karte die Treiber installiert werden. (Kanal anwählen -> Properties -> Driver Tab -> Update Driver -> Ort des Treibers angeben, nicht suchen lassen! Ist der richtige Treiber installiert, wird der Driver Provider "Number Nine Visual Technology" angezeigt).

Dynamic Disks Unterstützung

Neue Stripe Sets werden unter Windows 2000 nur als "dynamic disks" angelegt. Die dynamic disks bestehen aus Volumes, das sind logische Partitionen, denen Laufwerksbuchstaben zugeteilt werden. Sie bieten einige Vorteile gegenüber den "basic disks": Volumes können auch nachträglich noch erweitert werden, die Anzahl der Volumes hat keine Begrenzung; Windows 2000 speichert die dynamische Plattenkonfiguration auf jeder Platte ab, nicht wie unter Windows NT in der Registry.

USB (Universal Serial Bus) Unterstützung

Neusysteme werden jetzt mit einem USB Dongel ausgeliefert. Der Treiber wird im Device Manager (siehe Abb. 2) unter "Universal Serial Bus Controllers" installiert. Der Parallelport wird natürlich auch weiterhin unterstützt. Wird der Port nach Installation von Windows 2000 nicht mehr erkannt, kann das an einer zu alten Version des BIOS liegen. Aktuelle Versionen sind auf der IBM Webseite unter "Support&Downloads" zu finden.

Hardware Assistent

Windows 2000 verfügt über eine automatische Hardwareerkennung. Wird eine zusätzliche Karte oder ein externes Gerät angeschlossen, wird dieses erkannt, es kann aber nicht automatisch der erforderliche Treiber installiert werden - der Hardware Assistent erscheint. Über diesen Wizard wird dann der erforderliche Treiber installiert.

Signierte Treiber

Microsoft überprüft Treiber auf Funktion und Betriebssicherheit unter Windows 2000. Besteht ein Treiber die Tests wird er mit einer digitalen Signatur versehen, die Windows 2000 erkennen kann. Ebenso verfügen Systemdateien und vorinstallierte Treiber über eine digitale Signatur. Signierte Treiber sollen eine höhere Stabilität bieten und weniger Probleme verursachen.

Das Driver Signing kann in den System Eigenschaften an- oder abgewählt werden:

  • IGNORE - alle Files werden unabhängig von der Signatur installiert
  • WARN - Warnung erscheint, bevor ein unsignierter Treiber installiert wird
  • BLOCK - es kann kein unsignierter Treiber installiert werden

Anzeige nicht signierter Treiber:

Im Start Menü unter Run "sigverif" eingeben. Eine Liste der nicht signierten Dateien erscheint.

Wo finde ich was?

Viele der unter Windows NT bekannten Tools sind umgezogen, so dass man sich häufiger auf die Suche danach machen muss. Im folgenden sind ein paar dieser Tools und ihr neues zu Hause aufgeführt. Generell kann man sagen, dass es unter Windows 2000 eine zentrale Stelle gibt, an der man fast alle Informationen über das System abrufen kann: das "Computer Management" (siehe Abb. unten). Der schnellste Weg dorthin ist ein rechter Mausklick auf "My Computer" -> "Manage". Alternativ dazu kann man natürlich auch über das "Control Panel" -> "Administrative Tools" gehen. Die meisten Tools findet man zusätzlich zum "Computer Management" auch noch an anderen Stellen wieder. Der Einfachheit halber wird hier immer auf das "Computer Management" verwiesen.

Abb. 1: Das Computer Management

Der Diskadministrator

befindet sich jetzt im "Computer Management" und heißt jetzt "Disk Management". Das Erscheinungsbild hat sich etwas geändert, es sind zusätzliche Ansichten hinzugekommen, die man für beide Fensterhälften getrennt im View-Menü einstellen kann. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Funktionen in allen Fenstern ausgeführt werden können.

Der Event Viewer

ist ebenso unter dem gleichnamigen Eintrag im "Computer Management" enthalten. Die Aufteilung in die drei Teile "System", "Application" und "Security" ist geblieben.

Die NT Diagnostics

sind in unterschiedlicher Form ebenfalls in das "Computer Management" eingeflossen. Die meisten Informationen sind in der Kategorie "System Information" und deren Unterkategorien zu finden. Eine Liste der installierten Geräte bietet auch der "Device Manager" (siehe Abb. rechts). Im Gegensatz zu den früheren Diagnostics ist dies nicht nur eine reine Auflistung, sondern es können dort direkt Änderungen vorgenommen werden wie z.B. das Aktualisieren von Treibern.

Abb. 2: Der Device Manager

Die Liste der Services

war unter NT im "Control Panel" zu finden, jetzt ist sie im "Computer Management" unter "Services and Applications" -> "Services" abzurufen. Der Eintrag in der Systemsteuerung ist dementsprechend nicht mehr vorhanden.

Die Liste der Devices

war unter NT ebenso im "Control Panel" zu finden und ist nun durch den "Device Manager" (siehe Abb. rechts) ersetzt worden. Alle Plug and Play-Geräte (bzw. Geräte mit solchen Treibern) werden mit ihrem Namen in der entsprechenden Kategorie aufgelistet. Die Treiber, die nicht diesem Standard entsprechen (zu denen z.B. auch die Treiber für die Avid Boards zählen), werden standardmäßig nicht angezeigt. Dazu muß erst im View Menü der Punkt "Show hidden devices" angewählt werden. Daraufhin erscheint eine neue Kategorie namens "Non-Plug and Play Drivers", die dann auch die Avid-Treiber wie APMEditDMA, APMPhxNTDriver, Genie Adapter und Sentinel enthält.

SCSI

Die Informationen rund um SCSI sind auch nicht mehr im "Control Panel" zu finden, sondern sind in den "Device Manager" integriert. Bei der standardmäßig gewählten Ansicht sind die Karten unter der Kategorie "SCSI and RAID Controllers" zu finden, wohingegen die Platten unter der Kategorie "Disk Drives" angezeigt werden. Geht man im View Menü auf "Devices by connection" werden die Platten unterhalb des Controllers angezeigt, an den sie angeschlossen sind (in der entsprechenden Unterkategorie).

Ändern des Rechnernamens

ist nicht mehr in den Eigenschaften der Netzwerkumgebung möglich, sondern in den Properties von "My Computer". Unter dem Register "Network Identification" -> Properties kommt die bekannte Eingabemaske, in die man den Namen und eine Workgroup oder Domäne eingeben kann.

Erstellen einer Emergency Repair Disk

Der Befehl rdisk funktioniert unter Windows 2000 nicht mehr. Um eine Repair-Disk zu erstellen muß man auf Start -> Programs -> Accessories -> System Tools -> Backup gehen und unter dem Register "Welcome" den Button mit Namen "Emergency Repair Disk" drücken. Es wird nachwievor nur eine Diskette benötigt, da bestimmte Dateien nicht auf die Diskette sondern auf die Festplatte in den Windows Ordner geschrieben werden.

Zusätzliche Startoptionen

Bei Bootproblemen unter NT konnte man immer durch Drücken der L-Taste während des Bootens mit dem Profil "last known good" hochfahren. Unter Windows 2000 werden weitere Bootoptionen für die Fehlersuche angeboten, die durch Drücken der Taste F8 während des Bootvorganges angezeigt werden können (eine entsprechende Meldung über diese Möglichkeit wird angezeigt). Zusätzlich zu "Last known good" sind z.B. folgende Möglichkeiten hinzugekommen: "Safe Mode" (in verschiedenen Varianten), bei dem nur die nötigsten Treiber geladen werden, "Enable Boot logging", bei dem ein Logfile über den Bootvorgang angelegt wird (NTBTLog.txt) und "Enable VGA Mode".

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Alexandra Bitsch, Florian Tegen

Von Avid.de zur Verfügung gestellter DIVA Auszug

 
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